Nächste Woche muss ich nach China, und jetzt schon graut mir vor den 12 Stunden oder mehr im Flugzeug. Ich kann nur hoffen, dass neben mir nicht der Mann sitzt, den eine Stewardess bei einer US-Airline neulich fotografiert hat. Heutzutage, wo uns jedes Kilogramm Übergepäck berechnet wird, wünsche ich mir manchmal die Zustände zurück wie zu Beginn des Reisens mit dem Flugzeug. Damals mussten Fluggäste – auch die weiblichen – auf die Waage, denn der Pilot musste das genaue Gewicht seines Flugzeugs wissen um überhaupt in die Luft zu kommen. Selbst mit meinen nachweihnachtlichen 74kg hätte ich immer noch einen Bonus gegenüber manchen Leuten…
Ein Interview, nur auf englisch
Taken from the book – Studio Culture: the Secret Life of the Graphic Design Studio. This is a shortened version of an interview with Erik Spiekermann. During the 1970s Spiekermann worked as a freelance designer in London before returning to Berlin in 1979 where, with two partners, he founded MetaDesign. In 2001 he left MetaDesign and started UDN (United Designers Network), with offices in Berlin, London and San Francisco. Since January 2009 he has been a director of Edenspiekermann, which employs over 100 people and has offices in Berlin and Amsterdam.
Unusually among contemporary designers, Spiekermann has a sophisticated set of theories relating to the layout, structure and management of design studios. His theories have been extensively road-tested in the various creative enterprises he has founded and run during a long career.
The interview was conducted in the offices of AIG, London.
Adrian Shaughnessy: You have a vision of your perfect studio. You’ve even got a name for it – The Rundbüro Studio (see diagram)
. Can you describe it?
Erik Spiekermann: Ideally it’s a round space. It’s made up of three or four concentric circles. At the centre is a reception area. This is where everybody enters. It is linked to the rest of the studio by a corridor. In the central reception area are the people who answer the telephones, do the emails and make the photocopies. It’s where all the machinery is – the printers, the espresso machine. Everybody has to go in here several times a day to pick up printouts, pick up mail, get coffee and so on. Now, the further you go from the centre the quieter it gets. People in the outer rings have windows, others don’t. The walls are maybe only shoulder height. If a secretary wants to see if I’m in the outer ring, she can get up and look across and see if I’m actually there.
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Selber drucken
Seit einiger Zeit habe ich wieder einen Buchdrucktiegel (der letzte war 1977 abgebrannt) und eine Korrex Andruckpresse (Siehe Andruckpresse im 3. Stock). Schrift ist auch da und alles ist betriebsbereit, aber gedruckt habe ich noch nichts. Zur Erinnerung und Anregung hier zwischendurch ein schönes Video aus den Staaten von einem Kollegen, wie Visitenkarten auf einem Tiegel gedruckt werden.
Keegan Meegan Press & Bindery from :::: MAGNETIC ARCHIVES :::: kiva on Vimeo.
Spielzeugbahnhof
TiltShift Fotos lassen jede Szene erscheinen wie ein Bild aus dem Katalog einer Modellbaufirma. Da man mit dem iPhone keine richtig guten „richtigen“ Fotos machen kann, weiche ich lieber aus zu Effekten wie eben TiltShift, also dem Verschieben der Bild- und Abbildungsebenen zueinander. Mit stark gesättigten Farben und gezielter Unschärfe wird so aus einem mittelmäßigen und recht unscharfen Foto ein wenigstens effektvolles Bild. In diesem Fall im Bahnhof Gare de Lyon in Paris.

Helvetica, die Fortsetzung
Jemand hat sich die Mühe gemacht und zusätzliches Material von der Helvetica-DVD auf You Tube geladen.
Achtung
Unter diesem Titel sind bereits etliche Kolumnen im englischen Designmagazin Blueprint erschienen. Da ich zu faul bin, sie alle zu übersetzen, habe ich sie nur im englischen Teil dieses Blogs veröffentlicht. Einfach oben auf den Link drücken.
Blogging vom iPhone
Vor lauter twittern habe ich mein Blog arg vernachlässigt. Vielleicht schaffe ich es, mit dem WordPress Editor für das iPhone die etwas relevanteren Gedanken, Beobachtungen und Nachrichten wieder angemessen zu veröffentlichen.
Arial nein und Arial ja
Arial ist eine hässliche Schrift, da sind sich die meisten Gestalter einig. Es gibt für Nichtgestalter allerdings immer noch genügend praktische Gründe, sie als Nicht-Schrift für alles mögliche zu nehmen.
Warum es jedoch immer häufiger vorkommt, dass aufwendige Beschriftungen aus Metall, Stein oder anderem langlebigen Material auch nur diese dumme Systemschrift verwenden, ist mir ein Rätsel.

Die angemessene Verwendung ist hier zu sehen: Inflationsgeld aus Zimbabwe. Bei der geringen Haltbarkeit wäre jede andere Schrift eine Beleidigung.


