Ich weiss nicht, ob das “Fach” vom Fachmann kommt. Vielleicht ja von den Fächern, in die man die Objektivebene einspannt und die Negativplatte einschiebt.
Hallo Erik, http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkamera
Das ist zwar nur Wikipedia, aber ich habe es so auch in der Schule gelernt. Und Fachkameras sind keineswegs ein antikes Fotowerkzeug, sondern werden auch heute noch benutzt, zumal es dafür digitale Rückteile (statt Negativebene) gibt.
Neigen und drehen der Objektiveben in relation zur Negativebene ist dabei das gleiche und nennt sich tilten. Shiften ist das parallele Verschieben der beiden Ebenen zueinander.
Grüße! Mathis
Kameras, bei denen sich Objektiv- und Bildebenen unabhängig voneinander verstellen lassen, heißen nicht „Fachkamera“. Früher waren das Kameras mit Balgen, an dessen vorderen Ende das Objektiv war, das man drehen und neigen (shift und tilt) konnte. Diese Kameras waren mindestens im Format 6×6, meistens sogar 9×12 oder größer. Fachkameras kann man vielleicht sagen, weil damit nur Fachleute fotografierten.
An Max: Tilt-Shift-Bilder sind nicht immer nachbearbeitet. Technisch sind deartige Verfremdungen schon bereits lange vor der digitalen Bildbearbeitung möglich gewesen. Dazu braucht man nur eine sogenannte Fachkamera, deren Objektiv- und Bildeben sich im Winkel gegeneindander unabhängig verstellen lassen.
Ein großer Künstler, der diese Art der Fotografie auf analoge Art und Weise betreibt, ist Miklos Gaál.
tilt shift fotografieren mit dem iPhone waerend man auf den bus warted. Doch Berlin sieht doch mehr wie ein Faller/Maerklin Modell aus. Wenn die Welt in HO ist sind auch die Probleme kleiner.
Tilt-shift Bilder sind immer nachbearbeitet. Dabei werden einfach nur bestimmte Bildbereiche die unscharf erscheinen sollen mit einem Lens Blur und einer weichen Maske ins Bild reingemalt wobei dieser Modellbahn-Effekt entsteht. Es gibt aber auch schon eine Menge Online und Offline Programme die einem den Job abnehmen und man in 2-3 Klicks sein eigenes Tilt-Shift Bild aus einem Foto zaubern kann.
Aber totzdem: es ist ein interessantes Foto und mit der Technik kann man viel Spass haben!
Ich weiss nicht, ob das “Fach” vom Fachmann kommt. Vielleicht ja von den Fächern, in die man die Objektivebene einspannt und die Negativplatte einschiebt.
na gut, aber für mich ist Fachkamera eher der übergreifende, aber unpräzise Begriff. Das Gegenteil wäre dann ja eine Amateur- oder Hobbykamera.
Hallo Erik,
http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkamera
Das ist zwar nur Wikipedia, aber ich habe es so auch in der Schule gelernt. Und Fachkameras sind keineswegs ein antikes Fotowerkzeug, sondern werden auch heute noch benutzt, zumal es dafür digitale Rückteile (statt Negativebene) gibt.
Neigen und drehen der Objektiveben in relation zur Negativebene ist dabei das gleiche und nennt sich tilten. Shiften ist das parallele Verschieben der beiden Ebenen zueinander.
Grüße! Mathis
Man, hier lernt man ja echt noch was 🙂
Und dann gibt es aber auch noch die schoenen Modelle.
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-49321.html
Erik, das Foto habe ich in Skokie bei der Old Orchard Mall geschossen.
Kameras, bei denen sich Objektiv- und Bildebenen unabhängig voneinander verstellen lassen, heißen nicht „Fachkamera“. Früher waren das Kameras mit Balgen, an dessen vorderen Ende das Objektiv war, das man drehen und neigen (shift und tilt) konnte. Diese Kameras waren mindestens im Format 6×6, meistens sogar 9×12 oder größer. Fachkameras kann man vielleicht sagen, weil damit nur Fachleute fotografierten.
PS: Tilt und Shift sind zum Glück keine Begriffe, die erst im digitalen Zeitalter erfunden wurden 😉
An Max: Tilt-Shift-Bilder sind nicht immer nachbearbeitet. Technisch sind deartige Verfremdungen schon bereits lange vor der digitalen Bildbearbeitung möglich gewesen. Dazu braucht man nur eine sogenannte Fachkamera, deren Objektiv- und Bildeben sich im Winkel gegeneindander unabhängig verstellen lassen.
Ein großer Künstler, der diese Art der Fotografie auf analoge Art und Weise betreibt, ist Miklos Gaál.
Siehe http://images.google.de/images?q=miklos%20gaal&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wi
Zum Glück erkennt man trotz moderner Bildbearbeitungstechnik immernoch den Unterschied zwischen einem “echten” und einem bearbeiteten Tilt-Shift-Bild.
Grüße, Mathis
Sehr schönes foto, Joerg. Wo in Chicago ist das?
Das selbe gilt auch fuer Chicago.
http://restlessphotography.posterous.com/monday-evening-22
tilt shift fotografieren mit dem iPhone waerend man auf den bus warted. Doch Berlin sieht doch mehr wie ein Faller/Maerklin Modell aus. Wenn die Welt in HO ist sind auch die Probleme kleiner.
November mit einem Ticket für TEDx wäre noch besser zu ertragen… 😉
Zwinker
Lars
mit dem iPhone aus dem fenster geschossen und mit Tilt/Shift/Gen (0,99€) auf eben dem iPhone in 10 sekunden konvertiert.
Tilt-shift Bilder sind immer nachbearbeitet. Dabei werden einfach nur bestimmte Bildbereiche die unscharf erscheinen sollen mit einem Lens Blur und einer weichen Maske ins Bild reingemalt wobei dieser Modellbahn-Effekt entsteht. Es gibt aber auch schon eine Menge Online und Offline Programme die einem den Job abnehmen und man in 2-3 Klicks sein eigenes Tilt-Shift Bild aus einem Foto zaubern kann.
Tatsächlich so fotografiert oder mit PS gefaked?
Best
Holger