Hier das erste öffentliche Muster der neuen Antiqua. Gildet alles noch nicht, aber der Gesamteindruck wird so bleiben. Eine kräftige Werksatzschrift, die in Strichstärke und Mittellänge auf MetaSans abgestimmt ist.

Hier das erste öffentliche Muster der neuen Antiqua. Gildet alles noch nicht, aber der Gesamteindruck wird so bleiben. Eine kräftige Werksatzschrift, die in Strichstärke und Mittellänge auf MetaSans abgestimmt ist.

Ich sehe kein Problem.
https://spiekermann.com/metaserifge/
Aha, das hat mir gegolten. Thx!
Ja, ich habe von der Meta gesprochen, nicht von der Meta Serif. In kleineren Graden ist es allerdings besser zu erkennen. Könnte sich auch um Vor- und Nachbreite des „e“ handeln, die leicht korrigiert gehörten. Am Bildschirm aber immer noch (leider!) problematisch zu beurteilen.
Wo ist sie denn nun, die schöne MetaSerif? Im August bei FontShop nicht zu finden?!
Ich freue mich auch auf die neue Antiqua! Bin schon jetzt gespannt, auf die ersten “Einsätze”.
Of course it will be ready with all the accents, but not Greek or Cyrillic yet. And there will be Regular, Medium, Bold and Black, plus Italics.
so elegant!
will it be ready for use in any language by may? i want to use it and i’ll need bold, regular and italics versions – and accents for portuguese.
wahrscheinlich ist Erik Mitglied in der Gilder der Letterontwerper Den Haag 😉
http://www.gilde-der-letterontwerpers.org
Zunächstmal: WOW! Eine so spannende Antiqua hab ich noch nie gesehen. Klingt vielleicht ziemlich dick aufgetragen, ich weiß, aber ich bin wirklich total baff.
Hoffentlich wird die MetaSerif der Meta allgemein auch wieder zu größerem Erfolg verhelfen. Mit der Meta(Sans) verhält es sich ja ein bisschen wie mit der Helvetica: Früher konnte man die Helvetica für alles einsetzen, in den 90ern war sie auf einmal total out, und jetzt kann sie – gut in Szene gesetzt – wieder für sehr moderenes Design nutzen.
So ähnlich wars auch mit der Meta (gelegentlich nennt man die Meta ja auch “Helvetica der 90er”): In den 90ern konnte man für alles einfach Meta nehmen, am besten knallbunt und Black oder wenigstens Bold (siehe z.B. die – mittlerweile gruselig wirkenden – AVM-FritzBox-Werbeanzeigen), dann galt sie als zu verspielt, und so langsam kann man sie wieder für richtig frisches Design nutzen, zum Beispiel in Dicke Normal, nur Großbuchstaben, grau auf weiß.
Was mir aber häufig fehlte, wenn ich mit der Meta rumexperimentierte, war eine ruhige Antiqua als Kontrast oder einfach für Lauftext. Sieht ganz so aus, als würde die MetaSerif die Lücke schließen…
Gefällt mir sehr gut.
Danke E.S.!
Naja, außerdem gehört doch eine Serifenschrift in eine glückliche Familie. Sehen schon recht harmonisch mit einander aus, die zwei. Wenn es mit denen klappt, können wir uns ja schon auf einen oder eine MetaMix freuen, oder?
🙂
So meinte ich das auch.
so meinte ich das auch nicht wirklich. ich meinte auch eher die tatsache, dass sie zwischen einer gewöhnlichen grotesk und einer antiqua stand. aber wenn sie fertig ist, wird man vielleicht sehen, dass die kurven der meta sich doch hervorragend als gerüst für eine serifenschrift geeignet waren.
Die Meta war nie eine abgeschnittene antiqua, aber jetzt verschwinden die kurven in serifen, wo sie vorher diese nur angedeutet hatten. Und der kontrast ist auch viel grösser. Also eine ganz normale serifenschrift, während die MetaSans eine ungewöhnliche grotesk war.
Komisch, dass die doch schon recht alte Meta, gekauft im FontShop, aber gerade bei den im Deutschen doch oft vorkommenden Buchstabenzusammenhang „ge“ schwerwiegende Spatiumprobleme aufweist.
Weitaus komischer, dass das weder den Verkäufern noch den Designern noch Grafikern und Typografen und auch keinem Fontdesigner jemals aufgefallen ist. Von Zeitungsmachern, Büroheinis et cetera erwarte ich mir das nicht einmal.
Da die Kundendienste der Fontblogs aber unangenehm frech geworden sind, kritzele ich’s dem Designer der Schriftart ins Blog. Vielleicht tut sich ja mal was, wenn schon bei all dem Elektronikwirrwarr die verantwortlichen Programmierer sich aus der Arbeit stehlen!
Grüße
Kurt
„… dem im Deutschen doch oft vorkommenden Buchstabenzusammenhang …“
PS: Besonders arg auffällig beim Schnitt »Meta Pro, Book Italic«.
PPS: Man versuche es mit den Wörtern „gern“ bzw. „gezielt“ etc.
Das Kerning ist gemeint (gewesen).
kann man vielleicht sagen, dass die kurven der META entdlich ihre wahre berechtigung erfahren, oder ist das zu vermessen?
oh schön. 😛
Schaut gut aus…
The next big Klassiker? Wirkt sehr durchdacht und passt in der Tat sehr gut zur Sans. Da bin ich wirklich sehr gespannt drauf.