Die Ausstellung im Victoria & Albert Museum in London nennt sich Cold War Modern, die »erste Ausstellung, die die internationale Entwicklung in der modernen Kunst, in Design, Architektur und Film im Kontext des Kalten Krieges untersucht«. Die Verbindung zwischen Dieter Rams und Jonathan Ive’s Design für Apple habe ich schon vor einiger Zeit im Spiekerblog beschrieben:
Braun Apple
Braun T1000, designer Dieter Rams – Cold War Modern from Victoria & Albert Museum on Vimeo.
Ein neues Sofa muss her und das am besten schnell, hab schon Angst das es zusammenbricht, wenn ich drauf sitze. Der Bezug des neue Sofas sollte ein bisschen was aushalten, da ich eine kleine Katze habe die des öfteren mal über das Sofa herfällt und ihre Krallen schärft. Habe keine Ahnung welche Stoffe besonders strapazierfähig sind und hoffe das mir hier jemand weiterhelfen kann.
Es ist sehr schön zu hören, wie herr Rams englisch spricht! Sein Haus – man sieht es in einem weiteren Film – passt auch wunderbar zu ihm! Es ist alles sehr geometrisch und in hellen Farben gehalten. Selbstverständlich stehen viele von ihm entworfene Sachen dort. Nette Details sind dann die silbernen Kerzenständer auf dem Wohnzimmertisch! Auch der Garten gliedert sich wunderbar ein, mit seinen japanischen Pflanzen. Nur der Swimmingpool fällt etwas aus der Reihe des Farbkonzepts: er ist mit blauen Kacheln eingekleidet und diese stehen im rechten hartem Kontrast zu der sonst eher zurückhaltenden Farbigkeit.
Es wird gezeigt, wie er Blätter mit Hilfe eines Köchers aus dem Becken fischt. Die Bilder sind mit einem Filter belegt, der so aussieht, als hätte man es mit einer alten Kamera aufgenommen. Dieser Schleier versetzt das ganze in eine zeitliche Ferne und man hat den Eindruck, diese ganze Ulmer Moderne wäre garnicht mehr existent. Und irgendwie bestätigt es ja diese ganze Braun-Apple-Theorie, in der man nur noch Apple wahrnimmt und nicht weiß, daß die Vorbilder mitsamt der designerischen Herangehensweise dazu recht alt sind und aus Deutschland kommen.