Spielzeugstadt

November in Berlin ist leichter auszuhalten, wenn man die Stadt in eine Spielzeugstadt verwandelt mittels tilt/shift Fotografie.

16 comments

  1. Holger

    Tatsächlich so fotografiert oder mit PS gefaked?

    Best
    Holger

  2. Max

    Tilt-shift Bilder sind immer nachbearbeitet. Dabei werden einfach nur bestimmte Bildbereiche die unscharf erscheinen sollen mit einem Lens Blur und einer weichen Maske ins Bild reingemalt wobei dieser Modellbahn-Effekt entsteht. Es gibt aber auch schon eine Menge Online und Offline Programme die einem den Job abnehmen und man in 2-3 Klicks sein eigenes Tilt-Shift Bild aus einem Foto zaubern kann.

  3. erik

    mit dem iPhone aus dem fenster geschossen und mit Tilt/Shift/Gen (0,99€) auf eben dem iPhone in 10 sekunden konvertiert.

  4. Lars

    November mit einem Ticket für TEDx wäre noch besser zu ertragen… 😉

    Zwinker

    Lars

  5. erik

    Sehr schönes foto, Joerg. Wo in Chicago ist das?

  6. Mathis

    An Max: Tilt-Shift-Bilder sind nicht immer nachbearbeitet. Technisch sind deartige Verfremdungen schon bereits lange vor der digitalen Bildbearbeitung möglich gewesen. Dazu braucht man nur eine sogenannte Fachkamera, deren Objektiv- und Bildeben sich im Winkel gegeneindander unabhängig verstellen lassen.
    Ein großer Künstler, der diese Art der Fotografie auf analoge Art und Weise betreibt, ist Miklos Gaál.

    Siehe http://images.google.de/images?q=miklos%20gaal&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wi

    Zum Glück erkennt man trotz moderner Bildbearbeitungstechnik immernoch den Unterschied zwischen einem “echten” und einem bearbeiteten Tilt-Shift-Bild.

    Grüße, Mathis

  7. Mathis

    PS: Tilt und Shift sind zum Glück keine Begriffe, die erst im digitalen Zeitalter erfunden wurden 😉

  8. erik

    Kameras, bei denen sich Objektiv- und Bildebenen unabhängig voneinander verstellen lassen, heißen nicht „Fachkamera“. Früher waren das Kameras mit Balgen, an dessen vorderen Ende das Objektiv war, das man drehen und neigen (shift und tilt) konnte. Diese Kameras waren mindestens im Format 6×6, meistens sogar 9×12 oder größer. Fachkameras kann man vielleicht sagen, weil damit nur Fachleute fotografierten.

  9. Joerg

    Erik, das Foto habe ich in Skokie bei der Old Orchard Mall geschossen.

  10. Max

    Man, hier lernt man ja echt noch was 🙂

  11. Mathis

    Hallo Erik,
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkamera
    Das ist zwar nur Wikipedia, aber ich habe es so auch in der Schule gelernt. Und Fachkameras sind keineswegs ein antikes Fotowerkzeug, sondern werden auch heute noch benutzt, zumal es dafür digitale Rückteile (statt Negativebene) gibt.
    Neigen und drehen der Objektiveben in relation zur Negativebene ist dabei das gleiche und nennt sich tilten. Shiften ist das parallele Verschieben der beiden Ebenen zueinander.
    Grüße! Mathis

  12. erik

    na gut, aber für mich ist Fachkamera eher der übergreifende, aber unpräzise Begriff. Das Gegenteil wäre dann ja eine Amateur- oder Hobbykamera.

  13. Mathis

    Ich weiss nicht, ob das “Fach” vom Fachmann kommt. Vielleicht ja von den Fächern, in die man die Objektivebene einspannt und die Negativplatte einschiebt.

  14. Mathis

    Aber totzdem: es ist ein interessantes Foto und mit der Technik kann man viel Spass haben!

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