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01. 01. 10

Spielzeugbahnhof

Tilt­Shift Fotos lassen jede Szene erscheinen wie ein Bild aus dem Kat­a­log einer Mod­ell­bau­firma. Da man mit dem iPhone keine richtig guten „richti­gen“ Fotos machen kann, weiche ich lieber aus zu Effek­ten wie eben Tilt­Shift, also dem Ver­schieben der Bild– und Abbil­dungsebe­nen zueinan­der. Mit stark gesät­tigten Far­ben und geziel­ter Unschärfe wird so aus einem mit­telmäßi­gen und recht unschar­fen Foto ein wenig­stens effek­tvolles Bild. In diesem Fall im Bahn­hof Gare de Lyon in Paris.
garedelyon_tilt

 

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7 Responses to “Spielzeugbahnhof”:


 

1

Fragt sich nur, ob das Foto dadurch mehr wert ist oder genauso überflüs­sig wie das ohne Effekt?

 

2

Völ­lig richtiger Ein­wand. Aber mir ging es hier nicht um gute oder schlechte Fotos und schon gar nicht um den Stel­len­wert von Fotos überhaupt. Ich komme sowieso in meiner Arbeit mit Schrift aus. Aber harm­lose Fotos für harm­lose Medien wie Twit­ter sehen mit solchen Tricks wenig­stens etwas inter­es­san­ter aus. Wie eben auch hin und wieder ein Zier­buch­stabe inner­halb funk­tionaler Typografie ange­sagt sein kann.

 

3

Ver­stehe.
Das wirft aber die näch­ste Frage auf: Ist Twit­ter ein harm­loses Medium, wenn es als Nachricht­en­quelle dient (-> IRAN)
Bitte mit einem Augen­zwinkern verstehen!

 

4

Der Bahn­hof ist ein per­fek­tes Motiv fuer Tilt­shift. Bringt mich sofort zurueck zu meiner Maerklin/Faller Kindheit.

Erik, hast Du uebri­gens mein Wink Pho­to­strip mit Tilt­shift aus Chicago erhalten?

 

5

Ja, gestern angekom­men. Sehr cool, danke.

 

6

sehr schöner Effekt. Es fällt wirk­lich schwer zu erken­nen, ob es sich um eine Mod­el­l­land­schaft han­delt oder um ein Tilt Shift Foto, os wie bei diesen hier: http://webdesignledger.com/inspiration/40-awesome-examples-of-tilt-shift-photography

 

7

Erstaunlich, wie das durch bes­timmte Sehge­wohn­heiten geprägte Hirn durch den geziel­ten Ein­satz von Unschär­fen und Farb­sät­ti­gung eine Makroauf­nahme sieht, wo keine ist.
Um so erstaunlicher, dass der gle­iche Effekt auch bei bewegten Bildern “funk­tion­iert”, wie in dem Werbespot eines Telekom­mu­nika­tion­skonz­erns, dessen Name mir ger­ade nicht erin­ner­lich ist ;)
Es wäre inter­es­sant zu wis­sen, ob der Effekt auch bei Men­schen funk­tion­iert, die nicht die gle­ichen Seherfahrun­gen haben wie wir, beispiel­sweise bei Papuas.

 






 

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