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Spiekerblog
 

30. 07. 09

Preiswerte Preisschilder

Bevor wir bil­lige Com­puter und Büro­drucker hat­ten, mit denen heute jeder seine kleinen Zettel aus Arial set­zen und drucken kann, gab es spezielle Sys­teme zum Anzeigen von Preisen und Waren in Läden und Kneipen. Eines bestand aus schwarzen Lochbret­tern mit dazuge­höri­gen Plas­tik­buch­staben. Die nahm man aus einer Schachtel und rei­hte sie zu Wörtern und Zahlen auf. Eine Bou­tique in Lon­don hat diese alt­modisch analoge Art des Schil­der­ma­chens wieder­ent­deckt und dabei aus der Not eine Tugend gemacht: wenn es in einer Größe oder Farbe nicht genü­gend Buch­staben oder Zif­fern gibt, nimmt man ein­fach eine andere Sorte, aber mit Gefühl.

Art-Director“ des abge­bilde­ten Schildes mit den im Laden vorhan­de­nen Marken war Richie Crago, The Three Threads in Char­lotte Road, Shored­itch.
london_preisschild

 






 

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