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Spiekerblog
 

29. 07. 09

Hotelkunst

Zum Aufen­thalt sind die notwendi­ger­weise lan­gen Flure in Hotels nicht vorge­se­hen. Der Blick von der Fahrstuhltür geht meist nur bis zu den Schildern mit den Zim­mer­num­mern, die sel­ten gut les­bar oder gar im typografis­chen Sinne gestal­tet sind. Das Sher­a­ton in Bozen bzw. Bolzano scheint über diese Sit­u­a­tion nachgedacht zu haben und zeigt dieses Stilleben. Viele kleine LEDs sind ein Zitat der grellen Beleuch­tung, mit der Hotels an den Straßen in der Bahn­hof­sumge­bung den flüchti­gen Gast erre­ichen. Keine Lit­er­atur, aber mehr als die übliche Gedanken­losigkeit dem vorüberge­hend heimat­losen Gast gegenüber.
hotelschrift

 






 

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