decoration
Spiekerblog
 

06. 11. 08

Dieter Rams

Die Ausstel­lung im Vic­to­ria & Albert Museum in Lon­don nennt sich Cold War Mod­ern, die »erste Ausstel­lung, die die inter­na­tionale Entwick­lung in der mod­er­nen Kunst, in Design, Architek­tur und Film im Kon­text des Kalten Krieges unter­sucht«. Die Verbindung zwis­chen Dieter Rams und Jonathan Ive’s Design für Apple habe ich schon vor einiger Zeit im Spiekerblog beschrieben:
Braun Apple

Braun T1000, designer Dieter Rams — Cold War Mod­ern from Vic­to­ria & Albert Museum on Vimeo.

 

SpiekermannPartners

3 Responses to “Dieter Rams”:


 

1

Es ist sehr schön zu hören, wie herr Rams englisch spricht! Sein Haus — man sieht es in einem weit­eren Film — passt auch wun­der­bar zu ihm! Es ist alles sehr geometrisch und in hellen Far­ben gehal­ten. Selb­stver­ständlich ste­hen viele von ihm ent­wor­fene Sachen dort. Nette Details sind dann die sil­ber­nen Kerzen­stän­der auf dem Wohnz­im­mer­tisch! Auch der Garten gliedert sich wun­der­bar ein, mit seinen japanis­chen Pflanzen. Nur der Swim­ming­pool fällt etwas aus der Reihe des Far­bkonzepts: er ist mit blauen Kacheln eingek­lei­det und diese ste­hen im rechten hartem Kon­trast zu der sonst eher zurück­hal­tenden Farbigkeit.

Es wird gezeigt, wie er Blät­ter mit Hilfe eines Köch­ers aus dem Becken fis­cht. Die Bilder sind mit einem Fil­ter belegt, der so aussieht, als hätte man es mit einer alten Kam­era aufgenom­men. Dieser Schleier ver­setzt das ganze in eine zeitliche Ferne und man hat den Ein­druck, diese ganze Ulmer Mod­erne wäre gar­nicht mehr exis­tent. Und irgend­wie bestätigt es ja diese ganze Braun-Apple-Theorie, in der man nur noch Apple wahrn­immt und nicht weiß, daß die Vor­bilder mit­samt der designer­ischen Herange­hensweise dazu recht alt sind und aus Deutsch­land kommen.

 

2

Lieber Erik, wusstest Du, dass let­ztes Jahr (ich glaube gle­ich im Jan­uar) ein ganz tolles Event zur 75. Geburt­stags­feier von Dieter Rams von der FH Wies­baden kreiert wurde? Es fand in den Räu­men der ehe­ma­li­gen Werkkun­stschule statt und die Stu­den­ten haben in einer Art The­ater­stück aus dem Kar­ton­fuss­bo­den Tis­che und Bänke geklappt, dann das Ess­geschirr aus einem Stück Met­all gebrochen und anschliessend ein her­vor­ra­gen­des Essen serviert. Ich glaube es waren 80 Gäste da.
Aus dem Erfolg der Festver­anstal­tung (von Pro­fes­sor Rainer Wiesemes) entwick­elte sich ein Ausstel­lung­spro­jekt zur Werkkun­stschule Wies­baden (und angedachten anderen) gemein­sam mit Stu­den­ten der Innenar­chitek­tur und Kom­mu­nika­tions­de­sign (mein Pro­jekt :-)). Dieter Rams, Werner Schnei­der und ein paar andere “dama­lige” kamen auch höch­st­per­sön­lich zur Präsen­ta­tion und das Inter­esse ist gross eben diese Designgeschichte zu Lebzeiten aufzuar­beiten. Aber wieder ein­mal beweist Wies­baden (Deutsch­land?), dass es sich ein­fach null für “die eige­nen Kreativen” inter­essiert.
Liebe Grüsse,
A L E X .

 

3

Ein neues Sofa muss her und das am besten schnell, hab schon Angst das es zusam­men­bricht, wenn ich drauf sitze. Der Bezug des neue Sofas sollte ein biss­chen was aushal­ten, da ich eine kleine Katze habe die des öfteren mal über das Sofa her­fällt und ihre Krallen schärft. Habe keine Ahnung welche Stoffe beson­ders stra­pazier­fähig sind und hoffe das mir hier jemand weit­er­helfen kann.

 






 

Leave a Reply

 

© Erik Spiekermann | Spiekerblog is proudly powered by WordPress.