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Spiekerblog
 

17. 01. 10

Deutsche Bahn, vorher/nachher

DB_lok
Der Ver­gle­ich ist ein wenig unfair: früher waren die Loks der Bahn rot mit einem Blaus­tich, Him­beer genannt. Aus­ge­blichen wirkt die Farbe nicht sehr ele­gant. Die neue Lok ist Verkehrsrot lack­iert, knall­rot im Volksmund. Wie diese Farbe in ein paar Jahren ausse­hen wird, wis­sen wir nicht. Aber auch die alte Hel­vetica der Bun­des­bahn ist in die Jahre gekom­men: viel zu eng gesetzt und sehr behäbig wirk­end. Die DB Type hinge­gen kennze­ich­net die Lok so ein­deutig, dass sie ohne Logo auskommt. Rot und Schrift reichen als Markenken­nung der Deutschen Bahn.

 

SpiekermannPartners

13 Responses to “Deutsche Bahn, vorher/nachher”:


 

1

Schade nur, dass die Bahn so blöd war, aus eurem tollen Konzept so etwas blödsin­niges wie “DB Bahn” zu machen und dann auch schnell auf sämtliche Waggon-Türen zu kleben – selb­stver­ständlich in dem Wis­sen, dass das so schnell nie­mand run­ter­ma­chen wird, weil es eben auf JEDER Zugtür ist.

 

2

Das stimmt. Diverse Gen­er­a­tio­nen von Mar­ketingabteilun­gen haben das Markenkonzept der Bahn immer wieder neu erfun­den. auch Großbuch­staben für die BAHN waren nie vorge­se­hen. Wir hat­ten noch Reinze­ich­nun­gen gemacht für DB Bahn ohne Logo.

 

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Naja,

Typo und rot reichen m.E. nicht — es sei denn eben auf einer Lok… ;-)

 

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es ist deshalb eine lok auf dem bild.

 

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also für mich als öster­re­icher sieht das alte ver­ständlich aus: deutsche bahn, abteilung netz, unter­abteilung not­fall­tech­nik. das neue hinge­gen schaut mir nach einem dep­pen­leerze­ichen im wort netz-notfalltechnik aus.
und ich will ja nicht frech klin­gen, aber einen mer­cedes erkennt man immer — auch ohne logo, aber trotz­dem lassen die nie das sternchen weg. (wobei das natür­lich cool­stes under­state­ment wär.)

 

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Die DB Type hinge­gen kennze­ich­net die Lok so ein­deutig,…” Finde ich ganz und gar nicht. Aber das Ein­se­hen, eine Reduzierung zuzu­lassen, ist auf jeden Fall der richtige Weg von Seiten der Bahn.

 

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Wenn man irgend­wann gel­ernt hat, dass diese schrift die Bahn kennze­ich­net, dann wird man alle mit­teilun­gen in jedem medium zuord­nen. Das dauert ein paar jahre.

 

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>Wenn man irgend­wann gel­ernt hat, dass diese schrift die Bahn kennze­ich­net, dann wird man alle mit­teilungen in jedem medium zuord­nen. Das dauert ein paar jahre.<

Und es darf in diesen Jahren auch keiner auf die Idee kom­men, eine ähnliche Schrift zu benutzen! Da ist das Logo auf jeden Fall die sicherere Num­mer.
Und im Falle Bahn ist wohl noch der Hin­weis ange­bracht: Sie darf auch sel­ber nicht auf die Idee kom­men, eine andere Schrift zu benutzen! ;-)

 

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Herr Spiek­er­mann, vielle­icht sind Sie der falsche Ansprech­part­ner, aber Sie arbeiten ja schon länger mit der Bahn zusam­men und kön­nen mir bei meiner Frage helfen.

Warum wird bei der Beschilderung auf den DB-Bahnhöfen ein Pfeil ver­wen­det, dessen Linie nicht bis in den Winkel reicht (siehe http://static-p3.fotolia.com/jpg/00/11/62/18/400_F_11621834_DDXcq9lmWjDkLynMHAw7e5arbDcXpVKt.jpg)? Das Auge bleibt hän­gen und die Ori­en­tierung wird erschwert.

 

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das leit­sys­tem der Bahn ist schon älter. Die schrift dazu hat Hen­ning Krause gemacht, auch den pfeil. Er wird dafür gründe gehabt haben, aber da muss man sel­ber fragen.

 

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Hen­ning Krause kon­nte alle Fra­gen beant­worten. Offener Pfeil wegen Schild­hin­ter­grund­beleuch­tung — und eigentlich nie auf nicht hin­ter­grund­beleuchteten Medien vorgesehen.

 

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Dür­fen die Heutzu­tage eigentlich ein­fach das „DB“ Logo ver­wen­den? Müsste es nicht ein Not­fall­fahrzeug der „DB Netze (AG)“ seien wenn sie ein Logo ver­wen­den? Oder heuern die eine weit­ere Unter­firma an wenn es zu Prob­le­men kommt.
Mein Vater arbeitet für die Chaoten, da kommt es einem immer so vor als wür­den man die unter­schiedlichen Fir­men sehr ernst nehmen. Jeden­falls machen die keinen Fin­ger krumm wenn eine andere DB Firma am sel­ben Güter­bahn­hof ger­ade Not am Mann hat.

 

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Sag mal, Erik, ihr hat­tet doch auch ein alter­na­tives Fahrplan­lay­out gemacht, das die Bahn aber nicht haben wollte – wie sah das denn aus?

 






 

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