Achtung! ist der Titel meiner monatlichen Kolumne in Blueprint magazine, die ich seit Oktober dort schreibe. Die seltsame Überschrift geht auf das unausrottbare Bild zurück, das die Briten immer noch von uns Deutschen haben: Hacken klackende, Befehle brüllende, Stiefel tragende Blödmänner, wie sie in den alten Kriegsfilmen auftraten. Ich habe in meinen langen Jahren auf der Insel gelernt, damit gelassen umzugehen. Am besten bringt man das Thema als Erster ins Gespräch, dann ist es erledigt. Ich klacke meine Hacken gelegentlich und schnarre mit deutschem Akzent, dann sind alle zufrieden und manchmal ein wenig verlegen. Ich habe diesen Text im September geschrieben, bevor die Finanzkrise (das Wort des Jahres) richtig ins Rollen kam, sonst hätte ich noch härte mit den Leuten ins Gericht gehen können, die von den berüchtigten „unsichtbaren Einkünften“ leben.
Leider habe ich keine Zeit, diesen Text ins Deutsche zu übersetzen. Ich schreibe die Kolumne auf englisch, sonst wäre das kein Problem. Bei der Gelegenheit sollte ich vielleicht die vielen Beiträge für die Zeitschrift form hier publizieren, denn die gibt es in beiden Sprachen.

THESE DAYS, even cities and countries are branded like washing powder. When I hear a line like ‘London is the creative capital of Europe,’ (or was it ‘the World’?), the first thing I ask myself is whether this is the result of objective research, a tabloid invention or another government campaign to take peoples’ minds off increasing inflation, prohibitive property prices, terrible traffic and weird weather. Yet there is some truth behind the slogan. I live and work in Berlin, San Francisco and London, and there is something different about the British capital.
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