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Spiekerblog
 

10. 05. 10

Ab heute mit Echtschrift

Es funk­tion­iert schon seit einiger Zeit und seit heute auch im Spiekerblog: eigene Schriften anstatt Systemfonts.

Die Texte sind aus der Espi Slab Reg­u­lar, die Head­lines aus der Espi Sans Bold, die Twit­ter Feeds aus Espi Sans Reg­u­lar und Bold. Espi ist Eden­spiek­er­manns Hausver­sion der FF Unit und FF Unit Slab. Alles über Type­kit realisiert.

Mar­cus Scheller hat es gemacht.

Echte Schrift kann man jetzt auch auf der Eden­spiek­er­mann Web­site sehen.

 

by erik
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06. 02. 10

Eine Schrift für Glasgow ’99

Als ein Kol­lege das Logo haben wollte, das wir bei MetaDe­sign Lon­don 1997 ent­wor­fen hat­ten, fand ich den kleinen Film, den wir für die Präsen­ta­tion 1997 gemacht hat­ten. Nicht Flash, son­dern Direc­tor – schon ein his­torisches Doku­ment.

Glas­gow Type­face from erik spiek­er­mann on Vimeo.

 

by erik
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18. 01. 10

Drei Drei Drei

3
Die men­schliche Fähigkeit Fehler zu machen ist unbe­grenzt. Auf diesem Tankstel­len­schild sind sechs Dreien abge­bildet. Warum nur sind die unter­sten drei auf dem Kopf, während die anderen richtig dargestellt sind?
Das Bild hat mir Bill Hill aus San Fran­cisco geschickt.

 

by erik
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17. 01. 10

Deutsche Bahn, vorher/nachher

DB_lok
Der Ver­gle­ich ist ein wenig unfair: früher waren die Loks der Bahn rot mit einem Blaus­tich, Him­beer genannt. Aus­ge­blichen wirkt die Farbe nicht sehr ele­gant. Die neue Lok ist Verkehrsrot lack­iert, knall­rot im Volksmund. Wie diese Farbe in ein paar Jahren ausse­hen wird, wis­sen wir nicht. Aber auch die alte Hel­vetica der Bun­des­bahn ist in die Jahre gekom­men: viel zu eng gesetzt und sehr behäbig wirk­end. Die DB Type hinge­gen kennze­ich­net die Lok so ein­deutig, dass sie ohne Logo auskommt. Rot und Schrift reichen als Markenken­nung der Deutschen Bahn.

 

by erik
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15. 11. 09

Arial nein und Arial ja

Arial ist eine hässliche Schrift, da sind sich die meis­ten Gestal­ter einig. Es gibt für Nicht­gestal­ter allerd­ings immer noch genü­gend prak­tis­che Gründe, sie als Nicht-Schrift für alles mögliche zu nehmen.
Warum es jedoch immer häu­figer vorkommt, dass aufwendige Beschrif­tun­gen aus Met­all, Stein oder anderem lan­glebi­gen Mate­r­ial auch nur diese dumme Sys­tem­schrift ver­wen­den, ist mir ein Rät­sel.
mexico_arial

Die angemessene Ver­wen­dung ist hier zu sehen: Infla­tion­s­geld aus Zim­babwe. Bei der gerin­gen Halt­barkeit wäre jede andere Schrift eine Belei­di­gung.
100Billion_arial

 

by erik
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14. 11. 09

Webfonts

Dieses Thema ist so wichtig, dass die Leute schon Videos darüber drehen. Hier ein Inter­view mit Stephen Coles von FontShop über Type­kit, die neue Dien­stleis­tung für Web­de­signer.


Font­Cast #5 — Web­fonts Week: Erik Spiek­er­mann from FontShop on Vimeo.

 

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01. 08. 09

Zahlreiche Nummern

Gut zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der überall Zahlen fotografieren muss. Hier hat jemand seine zahlre­ichen Fotos auf eine Größe gebracht, aus­ge­druckt und hin­ter ein Fen­ster gek­lebt. War­dour Street in Soho ist die Straße, in der es immer noch viele Far­blabors, Ton-und Film­stu­dios und Design­büros gibt.london_sohonumbers

 

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30. 07. 09

Preiswerte Preisschilder

Bevor wir bil­lige Com­puter und Büro­drucker hat­ten, mit denen heute jeder seine kleinen Zettel aus Arial set­zen und drucken kann, gab es spezielle Sys­teme zum Anzeigen von Preisen und Waren in Läden und Kneipen. Eines bestand aus schwarzen Lochbret­tern mit dazuge­höri­gen Plas­tik­buch­staben. Die nahm man aus einer Schachtel und rei­hte sie zu Wörtern und Zahlen auf. Eine Bou­tique in Lon­don hat diese alt­modisch analoge Art des Schil­der­ma­chens wieder­ent­deckt und dabei aus der Not eine Tugend gemacht: wenn es in einer Größe oder Farbe nicht genü­gend Buch­staben oder Zif­fern gibt, nimmt man ein­fach eine andere Sorte, aber mit Gefühl.

Art-Director“ des abge­bilde­ten Schildes mit den im Laden vorhan­de­nen Marken war Richie Crago, The Three Threads in Char­lotte Road, Shored­itch.
london_preisschild

 

by erik
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30. 07. 09

Nichts als Buchstaben im Kopf

Es gibt einen Trend, Porträts aus Buch­staben anzufer­ti­gen. Zu meiner Überraschung erscheint auch mein Kopf auf einer Web­site, gle­ich vor dem von Obama. Der Gestal­ter, Thierry Eamon, nennt es „… a trib­ute to Erik Spiek­er­mann“. Ich habe mir erlaubt, das Bild von der Web­site zu kopieren und hier abzu­bilden. Mehr solcher Typoporträts gibt es auf typog­ra­phy por­traits.
typographicportraits

 

by erik
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30. 07. 09

Form & Funktion

Met­all­git­ter vor einem Laden­fen­ster sehen sel­ten gut aus. Schon gar nicht, wenn der Laden den Ein­druck erweckt, er würde nie wieder auf­machen. Ich habe keine Ahnung, ob die drei Buch­staben irgen­det­was bedeuten, aber sie sind ganz sicher nur für diesen Ort ent­wor­fen wor­den. Die handge­malte Schat­tierung mit den Längsstreifen passt genau in die Wöl­bun­gen der Rol­laden. Ein großar­tiges Beispiel für apokryphe Gestaltung.

suv-sign
S-sign

 

by erik
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