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P98A: unsere neue Werkstatt und Galerie

Wir haben jetzt zwei Andruck­pressen von FAG, eine Grafix, eine Kor­rex Berlin, eine Kor­rex Nürn­berg, eine Kor­rex Frank­furt und einen Hei­del­berger Tiegel. Von den vie­len kleinen Tiegeln wollen wir gar nicht reden. Und alle Pressen laufen seit let­zter Woche. Die neueste FAG (mit ver­stell­barem Fun­da­ment) muss noch gere­inigt und lack­iert wer­den.
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Dazu über­raschend viel große Schrift aus Holz oder Plakadur und jede Menge Bleisatz, darunter auch frisch gegossene Akzi­denz Grotesk und Block in Graden von 8 bis 24 Punkt. Reglet­ten, Quadraten und jeden Menge Stege müssen ein­sortiert wer­den. Eine zweite Set­z­gasse ist bestellt.
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Noch ein Preis fürs Lebenswerk

Allmäh­lich muss ich das als Wink auf­fassen:
Auf den Preis fürs Lebenswerk vom deutschen Rat für For­mge­bung 2011 fol­gten die entsprechen­den Ausze­ich­nun­gen der SoTA (Soci­ety of Typo­graphic Affi­ciona­dos) und des TDC (Type­Di­rec­tors Club New York). Der deutsche ADC gab mir seinen Ehren­preis let­zten Fre­itag hier in Berlin. Es ist ein gold­ener Nagel.
Ein Schelm, wer Arges dabei denkt…

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Wissen ist Macht

Es gibt derzeit an vie­len deutschen Hochschulen eine Flut von Ver­anstal­tungsrei­hen. Das klingt nach guter Zusam­me­nar­beit zwis­chen Stu­den­ten und Pro­fes­soren und lässt hof­fen für die Zukunft.

Hier nur die bei­den Ein­ladun­gen, die mich heute mor­gen erre­ichten. Da ich zur Zeit in San Fran­cisco bin, ist mein Mor­gen schon der frühe Abend in Europa und es mag für ein paar Ter­min schon etwas knapp sein.

Man sieht an der Gestal­tung der Ein­ladun­gen, dass sie ein­mal von Kom­mu­nika­tions­de­sign­ern und ein­mal von Indus­triedesign­ern gemacht wur­den. Das wird aber keine Auswirkun­gen auf die Qual­ität der Vorträge haben, denn alle Ref­er­enten sind erstklassig.

Noch ein Film

Die Deutsche Welle hat für ihre Sendereihe euro­maxx hat einen kleinen Film gemacht. Anlass war die Ver­lei­hung des Deutschen Design­preises vom Rat für For­mge­bung für mein „Lebenswerk“. Lei­der geht es im Video nur über meine Neben­tätigkeit als Schrif­ten­twer­fer. Immer­hin werde ich die Gele­gen­heit haben, in einer Ausstel­lung im Bauhaus Archiv in Berlin darzustellen, was wirk­lich wichtig war und worin ich mein Lebenswerk sehe, das im Übri­gen noch lange nicht been­det ist. Die Ausstel­lung wird am 15. März 2011 eröffnet.

Lifestyle-Lesen

Der schwedis­che Ver­lag Bon­nier zeigt, wie er sich die Zukunft des Zeitungsle­sens auf einem Tablet vorstellt:

gefun­den auf kress.de

Die neue Web Trend Map

Oliver Reichen­stein war ger­ade als Sprecher auf der TypoBer­lin als seine (bzw. Infor­ma­tion Archi­tects) neueste Darstel­lung der ein­flussre­ich­sten Twit­terer, Cos­mic 140, den Sta­tus Final Beta erre­ichte, also reif zum Druck war. Die große und wun­der­bar gedruckte Karte kann man als PDF kosten­los laden und als Poster kaufen. Und oben links kann man sogar meinen Namen lesen. Die Nen­nun­gen sind sortiert nach #name #han­dle #cat­e­gory #influ­ence #activ­ity.

Aus der Zeitschrift EYE (nur englisch)


Text by Liz Far­relly
Visit Berlin, and it won’t be long before you encounter Erik Spiek­er­mann. His graphic fin­ger­prints are every­where – in the type­faces for the Ger­man Rail­ways, the Berlin Under­ground, and the myr­iad organ­i­sa­tions that make use of com­mu­ni­ca­tions designed by his prac­tices over the years.

But there’s a web of con­nec­tions that reaches far beyond Berlin, where it can seem that every other designer has a link to the ‘Meta­man’ – whether they’ve been hired, fired, taught, crit­i­cized or cham­pi­oned by him. Many more are linked by human (‘Six degrees of sep­a­ra­tion’) net­works. Spiek­er­mann reigned at the helm of MetaDesign’s inter­na­tional net­work of stu­dios and affil­i­ates for two decades, and has taught and lec­tured through­out the world. Wher­ever you go you can see the fruits of Spiekermann’s ongo­ing work for inter­na­tional brands that adorn the hoods of auto­mo­biles, the fas­cias of domes­tic elec­tron­ics, cul­tural insti­tu­tions and books.

Yet his role as a high-ranking mover and shaker, an émi­nence grise within cor­po­rate design cul­ture, is only one string to his bow. No analy­sis of his work would be com­plete with­out not­ing his role in the evo­lu­tion of type design. Not only as a designer, but also as an entre­pre­neur, who estab­lished a new model for doing busi­ness, which he grew into a sep­a­rate world­wide net­work in the shape of FontShopIn­ter­na­tional. In that role, he is a prodi­gious talent-spotter, who has helped to nur­ture two gen­er­a­tions of new type­design­ers by pro­vid­ing cre­ative and com­mer­cial oppor­tu­ni­ties for an ever-widening dias­pora of collaborators.

Inside this gate­fold, our time­line plots a net­work of design­ers, type­faces, pub­li­ca­tions and events linked to Spiek­er­mann (ES) over the past three decades. It is far from com­plete – we didn’t begin to list the ex-MetaDesign pro­fes­sors, nor the mul­ti­ple awards – but that’s in the nature of net­works. We’ll watch with fas­ci­na­tion as his con­nec­tions con­tinue to expand by degrees.

Die Klapp­seite gibt es hier als Down­load.
Online kann man den Artikel lesen bei eye­magazine.